Alexandra De Kempf

Venezuela
  • Alexandra De Kempf
    Alexandra De Kempf
    Wir / Us
    2012
    100x100x12cm
  • Alexandra De Kempf
    Alexandra De Kempf
    Amazona
    2011
    19x15x30cm
  • Alexandra De Kempf
    Alexandra De Kempf
    Amphitrite
    2011
    15x15x32cm
  • Alexandra De Kempf
    Alexandra De Kempf
    The Mandolin Player
    2011
    19x15x32cm
  • Alexandra De Kempf
    Alexandra De Kempf
    I, Phoenix
    2011
    19x15x30cm
  • Alexandra De Kempf
    Alexandra De Kempf
    Insight
    2011
    5x15x20
  • Alexandra De Kempf
    Alexandra De Kempf
    Bound
    2011
    19x15x30cm
  • Alexandra De Kempf
    Alexandra De Kempf
    Baden III
    2011
    15x15x25cm
  • Alexandra De Kempf
    Alexandra De Kempf
    Welche ziehe ich Heute an?
    2011
    19x15x30cm
  • Alexandra De Kempf
    Alexandra De Kempf
    Pound
    2011
    19x15x32cm

Alexandra De Kempf

Alexandra de Kempf ist eine in Venezuela geborene Künstlerin. Sie ist Architektin und Pädagogin in den Bereichen Kunst und Design. Als junge Keramikerin vergrub sie ihre Hände im Ton (Steinzeug, Porzellan, Terracotta) und er blieb haften. Durch ihre keramische Ausbildung lernte sie, das Material mit ihren Händen zu formen und den Nervenkitzel des Brennens zu ertragen. Seitdem hat sie ihre Hände nicht mehr "sauber" halten können.

Wenn sie mit ihren ausgewählten Materialien etwas kreiert, empfindet sie tiefe Freude und Befriedigung. Immer wieder muss sie formen und gestalten, Materialien verändern, sie erleben. Die Spaltung in ihren unterschiedlichen Erscheinungs- und Bedeutungsformen ist eines ihrer wichtigen Themen. Die Trennung von Altem im Allgemeinen sowie die Trennung von überholten Traditionen im Besonderen. Trennungen, die Verletzungen verursachen, und Erfahrungen, die vielleicht unwiederbringlich verloren gehen. Die Trennung ist zugleich aber auch eine Befreiung, die neue Horizonte eröffnet.

Durch die Spaltung oder den Bruch ergeben sich neue Konstellationen und Durchblicke. Der Prozess der Zerstörung enthält auch die Chance der Erneuerung. Diese doppelwertige Situation zwischen Zerstörung und Erschaffung macht die Künstlerin in ihren Skulpturen und Bildern sichtbar. Sie benutzt dabei sowohl eine symbolische Formensprache als auch die Sprache der Realität. So bewegen sich ihre Werke zwischen Fantasie und dem Alltäglichen.

Die wahre Hauptdarstellerin ihrer Arbeit ist die Kraft, die sie ihren Figuren verleiht. Gefühle und Bewegungen überlagern sich pausenlos, und ihre Gesten schaffen einen außerordentlichen, reichhaltigen Eindruck. Das Material (Steinzeug, Draht, Papier, Farbe) verwandelt sich so in etwas Lebendiges, das eine eigene Geschichte erzählt. Mit ihren Figuren und auf ihren Collagen bewegen sich die Protagonisten ihrer Erzählungen vorsichtig, aber mit Leidenschaft.

Alexandras Kunst fasst eine Vielfalt von Aspekten zusammen, wie sie nur selten zu finden ist. Insbesondere europäische und indianische Einflüsse spielen eine wesentliche Rolle. Die Mischung als ein angleichungs- und verwandlungsdauerhafter Prozess einer lateinamerikanischen Künstlerin, die in Deutschland zuhause ist.

 

GROUP

2012 Galerei Einbaum KronbergimTaunus,„5+1“ six artist from Venezuela
2011 consulate of Venezuela Frankfurt a. M., „Latinoamérica, una sola Muestra“

2001 Design and shaping of “Bärmuda Bär” within the scope Buddy-Bär Berlin Show, at Kü-damm, Berlin (für „Zürn“ Advertising Agency)


SOLO
2011 “ resurrection”, Idstein in Taunus