Wandgemälde-Projekt

  • Mele de la Yglesia
    Mele de la Yglesia
  • Mele de la Yglesia
    Mele de la Yglesia
  • Mele de la Yglesia
    Mele de la Yglesia
  • Mele de la Yglesia
    Mele de la Yglesia
  • Mele de la Yglesia
    Mele de la Yglesia
  • Winston Torr
    Winston Torr
  • Winston Torr
    Winston Torr
  • Jennifer Killian
    Jennifer Killian
  • Jennifer Killian
    Jennifer Killian
  • Jennifer Killian
    Jennifer Killian
  • Richard Rabensaat
    Richard Rabensaat
  • Richard Rabensaat
    Richard Rabensaat
  • Bernard Föll and Petra von Schmude
    Bernard Föll and Petra von Schmude
  • Ewa Dajer
    Ewa Dajer
  • Ewa Dajer
    Ewa Dajer
  • Melanie Thewlis
    Melanie Thewlis
  • Melanie Thewlis
    Melanie Thewlis
  • Martin Gak
    Martin Gak
  • Martin Gak
    Martin Gak
  • Martin Gak
    Martin Gak
  • Aiva Veinberga
    Aiva Veinberga
  • Aiva Veinberga
    Aiva Veinberga
  • Gaby Taplick
    Gaby Taplick
  • Gaby Taplick
    Gaby Taplick
  • Gaby Taplick
    Gaby Taplick
  • Sonia Orfila
    Sonia Orfila
  • Sonia Orfila
    Sonia Orfila
  • Tamara Fleming
    Tamara Fleming
  • Tamara Fleming
    Tamara Fleming
  • Tamara Fleming
    Tamara Fleming
  • Craig Wilson
    Craig Wilson
  • Craig Wilson
    Craig Wilson
  • Angelo Nuzzolo
    Angelo Nuzzolo
  • Angelo Nuzzolo
    Angelo Nuzzolo
  • Angelo Nuzzolo
    Angelo Nuzzolo
  • Mark Mayer
    Mark Mayer
  • Mark Mayer
    Mark Mayer
  • Duncan Pasmore
    Duncan Pasmore
  • Duncan Pasmore
    Duncan Pasmore
  • Dario Puggioni
    Dario Puggioni
  • Charlotte Osinga
    Charlotte Osinga
  • Ewen Gur
    Ewen Gur
  • Ewen Gur
    Ewen Gur
  • Alessandra Senso
    Alessandra Senso
  • Alessandra Senso
    Alessandra Senso
  • Glenn Keelan
    Glenn Keelan
  • Glenn Keelan
    Glenn Keelan
  • Stefano Bosis
    Stefano Bosis
  • Stefano Bosis
    Stefano Bosis
  • Oliver Roura
    Oliver Roura
  • Oliver Roura
    Oliver Roura

Das Wandbild-Projekt der FELLINI Galerie ging einher mit der Renovierung der FELLINIGalerie. Nach zweimonatigen Arbeiten brachte es Künstler unterschiedlicher kulturellerHintergründe mit einer Erfahrung zusammen, und zwar eine Vielfalt von Medien undReferenzen zu kombinieren.

Die Künstler haben ihren unverwechselbaren und außergewöhnlichen Stil mit ihreneigenen Interpretationen und freien Ideen zum Ausdruck gebracht. Das Ergebnis war eineVerwandlung der Hinterhöfe der Galerie zu lebendigen und vielfältigen Anzeigeflächeneiner imaginären Welt, die eine eigene Lebensform annehmen. Seither haben dieseBilder Zuschauer zu einer Reise durch eine traumhaftes Land eingeladen, sie ziehen vielezufällige Reisende an, ihre Landschaften zu erkunden und die Fantasie anzuregen.

Teilnehmende Künstler: Stefano Bosis, Ewa Dajer, Tamara Fleming, Martin Gak, EwenGur, Jennifer Killian, Glen Keelan, Sonia Orfila, Charlotte Osinga Duncan Passmore,Dario Puggioni, Mark Mayer, Angelo Nuzzolo, Richard Rabensaat, Oliver Roura, Petravon Schmude & Bernard Föll, Alessandra Senso, Gaby Taplick, Melanie Thewlis, AndrewThomas, Winston Torr, Aiva Veinberga, Craig Wilson, und Mele De La Yglesia.

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Mele de la Yglesia

Mele de la Yglesia wurde in Cadiz ( (Spanien) geboren, promovierte im Fach Visual Art inMadrid und Design in Hildesheim (Deutschland), und lebt und arbeitet jetzt in Berlin.


Das Wandgemälde von Mele erstreckt sich über den gesamten Bogen im Eingangsbereichder FELLINI Einfahrt, mit komplexen und fantasievollen schwarzen und weißen Linien,Formen und Umrissen, auf Basis von organischen natürlichen Strukturen geformt. Dasvibrierende Erscheinungsbild dieser Arbeit vermittelt den Eindruck einer geheimnisvollenüberwucherten Landschaft. De la Yglesia arbeitet oft mit nur zwei Farben, indem sieeinfache und starke formalen Kombinationen benutzt. Schönheit ist ein wichtiger Teilder Arbeit, die den umherwandernden Betrachter für einen kurzen Moment in eineorganischen Welt mit anderen Gesetzen führt.

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Winston Torr

Torr wurde in Toronto in Kanada geboren. Er wuchs in taiwanesischem-amerikanischenHause in Los Angeles in Kalifornien auf. Nach seinem Bachelor der bildenden Kunst zoger nach Berlin, wo er zur Zeit lebt und arbeitet.
Das Wandbild von Torr mit dem Titel "Giant Little Creatures" erstrahlt mit Blick auf denFELLINI Eingang, die Statuen wirken wie zweidimensionale Wächter am Eingangstor.Oft verwendet er Zeitungspapier für den Hintergründe seiner Kunstwerke und versucht
damit, sein soziales Umfeld zu umzustrukturieren. Der epische Maßstab seiner Arbeit,Sakrifizierung Schrägstrich Gesten der Figuren gegen zusammengefügte Teile,repräsentiert eine Freiheit von gesellschaftlicher Kreuzigung.

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Jennifer Killian

Jennifer Killian ist eine freischaffende Künstlerin, Wandmalerin und Illustratorin sesshaftin San Francisco im Gebiet der Bucht. Ihre Arbeit zeigt oft die Natur, indem dessenZerbrechlichkeit und Beständigkeit den vorherrschenden Motiven von Schmetterlingenund Bäumen gegenübergestellt wird. Killians Bild an der Fellini Wand ragt in 3Dimensionen, es führt heraus zur Einfahrt an der Eckwand. Es zeigt drei weiblicheGesichter in gelb, blau und rot, umgeben von Wolkenschwaden. Ihre Köpfe blickennach oben mit göttlichen Eindrücken, hinauf zu einer Stratosphäre von Primärfarben -scharfsinnig in die Wolkenschaden starrend, sich stets ferner unsichtbarer realen Weltbewusst.

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Richard Rabensaat

Das gelbe und schwarze FELLINI Wandbild, das sich am zweiten Ende des erstenBogens befindet, wurde von Richard Rabensaat gemalt, ein aktiver Journalist undfreischaffender Künstler, der in der Berliner Kunstszene seit über 20 Jahren etabliert ist.Rabensaat arbeitet oft hinter den Kulissen, er schreibt für Zeitschriften wie Zitty, Welt undTagesspiegel und ist vor allem bekannt für seine Auftritte mit verschiedenen Medien, dieer benutzt, um die weitreichenden Themen in seiner Arbeit zu demonstrieren.
Das vibrierende gelbe Wandbild von Rabensaat mit heller Sättigung und schlichtenschwarzen Konturen zieht den Betrachter an. Die in der Mitte dargestellte Figur, einenackte Frau mit ihrem Haar um ihren Körper gewickelt, ähnelt der Venus von SandroBotticelli Die Geburt der Venus. An dem Kopfende der weiblichen Figur arrangiert derKünstler den Kopf eines Nashorns auf den Schultern und auf getrennte Art und Weiseersetzt er die Füße das Nashorns und fügt diese in die Landschaft ein, nach obengerichtet, wie Bäume. Die Szene benutzt historisches Bildmaterial und Motive vonmonströsen Wesen einer neue Welt in einer formalen Komposition, die an eine Tarot-Karte, mittelalterliche Abbildungen oder biblische Motive erinnert.

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Bernard Föll und Petra von Schmude

Für das FELLINI Wandbild am Ende der ersten linken Enklave arbeiteten das KünstlerpaarBernard Föll und Petra von Schmude zusammen.
Bernard Föll wurde in Stuttgart geboren und ausgebildet unter böhmischen Westberlinernin den 1970er Jahren. Nachdem er eine Rolle in der Super-8-Bewegung spielte(Performance und Film), gründete Föll die Künstlergruppe "10.000" in Kreuzberg. FöllsÄsthetik tendiert zu einem klaren und druckähnlichen Stil. Seine Werke erinnern oft anSchablonen, Propaganda oder Werbeplakate.
Petra von Schmude ist eine in Berlin geborene Künstler, die sich auf Portraits und dieDarstellungen von surrealistischen Welten spezialisiert. Nach jahrelangem Zeichnenwechselte Schmude zur Malerei, um für sich lebendige visuelle Gaumen und erweitertekompositorischen Möglichkeiten zugänglich zu machen.
Für das Fellini Wandbild ergibt die Frucht dieses Duo-Zusammenarbeit eine exotischeWelt, in der die Silhouetten von Figuren verschiedene simultane unverbundene isolierteAktionen darstellen; der weltlichen Gang der Mutter mit dem Kind, das Kind mit Hund, derMann mit Aktenkoffer, eine Frau beim Schminken, der typische Ablauf eines Arbeitstages- allesamt in einer schwerelosen Welt dargestellt, über einer Hülle eines bedrohendengrauen Schattens einer riesigen Frau mit Pferdeschwanz, die kopfüber in diese Weltfällt. Gleichzeitig gibt es eine Andeutung einer horizontalen Bewegung (Beine rittlings)und einem Eindruck, dass die Haltungen tatsächlich vom Himmel nach unten kommenkönnten, wie Regentropfen erinnern an René Magrittes Golconde. Das Wandbild erstrecktsich über eine Ecke der Wand und öffnet eine neue Dimension zu der Gesellschaft, die sieporträtiert.

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Ewa Dajer

Ewa Dajer ist eine bildende Künstlerin aus Szczecin in Polen. Sie arbeitet mit vielentraditionell gestalterisch gerichteten Medien - Plakate, Fotografie, Logos und Typografie,Illustration und Grafik-Design.
Ihr Stück für das Fellini Wandbild zeigt einen riesigen exotischen schwarz-silbernen Pfau,dessen Schwanz sich ausbreitet in dem natürlichen Raum zwischen zwei Wänden. DieFedern des Pfaus und seine markante Position an der Wand zeigen Dajers Ausrichtungauf die Design-Ästhetik und einer sorgfältigen Prüfung für formale Kompositionenim Kontext der Umgebung. Die Details, die Komplexität und die Üppigkeit der Linienin Kombination mit einer begrenzten Farbpalette ergeben ein eindeutig magisches,einladendes und elegantes Bild.
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Melanie Thewlis

Das Wandbild, das sich absichtlich hinter dem Müllcontainer befindet, und floraleElemente, Roboter und Affen darstellt, ist ein originales Meisterwerk von Melanie Thewlis.
Thewlis studierte Politikwissenschaft und beteiligte sich an ehrenamtlicher Arbeit beiaustralisch-victorianischen indigenen Gemeinden, bevor sie bildende Multimediakünstlerinwurde, auch in der Ölmalerei, digitaler Druckgrafik und Film versiert. Ihre Arbeit zeigtReflektionen auf ihren Reisen und Studienthemen, vor allem das Verhältnis derMenschheit zu Natur und Technik.
Ihr immenses Wandbild enthält Elemente aus dem wirklichen Leben, indem sie gegebeneWeinreben und die Anwesenheit der Mülltonnen als gewollten Bestandteil des Wandbildesselbst benutzt. Die Reben, Zweige und Efeureben umrahmen die Arbeit und geben derHauptfigur etwas zum festhalten. Die Figur, die aus dem Mülltonne hervor kommt, isteine Halb-Roboter Frau mit wilden grünen Medusa Haar, das spiralförmig nach obenzeigt. Neben ihr wächst eine gleich große und schöne blühende Orchidee aus demMüllcontainer nach oben. Zu ihrer Rechten kriecht ein riesiger hungriger Säuglingskopf,offenbar zähnefletschend auf einer mobilen Maschine, die von springenden Fischenumgeben ist. Oberhalb und unterhalb der Hauptfigur sind zwei neugierige Affen mitblauem Gesicht, die versuchen, die Schwerelosigkeit der Haare und die technologischenAbfälle zu verstehen.

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Martin Gak

Das grafische Schwarz-Weiß-Wandbild an der linken Seite am Anfang des zweitenFELLINI Torbogen, ist ein Werk des argentinischen Intellektes und Künstlers Martin Gak.
Gak wurde in Buenos Aires geboren, lebte zwei Jahrzehnte in den USA und promoviertein Philosophie an der New School for Social Research in New York, bevor er im Jahr2010 nach Berlin zog. Er ist tätig als Lehrer, Schriftsteller, Berater und Forscher in denBereichen der Metaethik, Politik, Neoroethik, Philosophie, religiöse Moral und säkulareEthik.
Gaks Kunst vertieft sich auch in tiefe soziale und politische Themen; politisches Exil,Vertreibung und existenzielle Themen der Entfremdung sowie Langeweile und Einsamkeit.Für das riesige Wandbild wählt Gak eine Szene, die durchdrungen ist mit schwerenentgegenzuwirkenden formalen und perspektivischen Elementen. Die Arbeit zeigt einmassives Schiff, angedockt blockiert in der oberen linken Ecke, welches heruntergezogenwird, wie ein massives Gewicht auf die durcheinander gewürfelte drängen Menge. Dieverdichtete Gruppe von Köpfen wirkt wie hereingehende Passanten, in die linken Eckegedrückt um ein scheinbar mageres Angebot an Stehtischen gedrückt. Auf der linkenSeite gibt es eine massive Festungswand einer kleinen Stadt mit gerasterten Fenstern,
gerasterten gepflasterten Straßen und sechs fließenden Wohnungen. Die Figurenschieben sich in die linke unteren Ecke, als ob in der Schlange warten, um Zugang zu derWelt außerhalb des Gemäldes hinter den Stehtischen zu gewinnen.

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Aiva Veinberga

Aiva Veinbergas Wandbild ist am linken Ende des zweiten Torbogen, nach außenin den Raum vorstehend, mit Schaumstoff-Oberfläche, auf der eine liegende nackteFrau den Kopf zurücklehnt und mühelos in der Luft zu schweben scheint. Über ihr eineplanetenähnliche Figur, aus der blühenden Pflanzen nach unten ragen in Richtungder schwimmenden Körper. Das unbewusste Entspannung des Körpers scheint einemaußerkörperlichen Ereignis bewusstseinsverändernde Zustände zu ähneln, wie Hypnose,ein Aufstieg zu einem anderen Reich nach dem Tod oder einfach einer erhöhtenTraumzustand.
Aiva Veinberga ist eine lettischer Künstlerin und Handwerkerin. Sie hat in Dänemark undBerlin gelebt und ist derzeit in Dublin, Irland.

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Gaby Taplick

Gaby Taplicks Wandbild mit dreidimensionaler Konstruktion für FELLINI ist einesder meist diskutierten Werke in den Korridor, wegen seines krassen und dennochfröhlichen Reduktionismus. In erster Linie aus Holz bestehend, benutzte Taplick fürdiese Arbeit verschiedene Bauplanken und Materialien, an der Wand befestigt in einemformalen Horizont eines Stadtbildes, welcher die gegebenen Ecken und Winkel dertatsächlichen Wand betont. Viele Skulpturen von Taplick beinhalten einen spielerischenutilitaristischen Aspekt, der auf eine bloßen Zusammenstellung von Materialkontrasten undkonstruktivistischen Ästhetik reduziert wird - in ihren eher zweidimensionalen Arbeiten. Dieminimalistische Stimmung wird aufgewogen durch kleinen geflügelten Keimlinge, die aufZahnstochern aus der Wand stoßen.
Taplick wurde in Delbrück, Deutschland geboren und studierte freie Kunst in Hannover.Sie war der Empfänger von vielen Preisen und Stipendien wie dem Kunstpreis Gifhorn,Kunstpreis Schlosspark, Preis der Reidel de Hean Stiftung, Stiftung Kunstfonds und vielesmehr.

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Sonia Orfila

Orfilas Installation am linken Ende des zweiten Bogens stellt eine Frau dar, die herunterbaumelt wie eine Trapezkünstlerin oder eine magische Fee, in einem fantasievollen Outfitmit Stöcken in ihren Händen, die gegen die Wand klatschen. Die Figur tanzt mit schönerAlbernheit im Wind, sie tont mit ihren Stäben während sie angestrengt die Personen, , dieunter dem Bogen eintreten, anlächelt. Die Figur lebt und beleuchtet die vorbeiziehendereale Welt.
Sonia Orfila ist eine Künstlerin aus Mahón, Spanien. Sie studierte Illustration in Barcelonaund ist seit vielen Jahren in der Berliner Kunstszene.

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Tamara Fleming

Tamara Fleming wurde in Alaska, in den USA geboren. Sie studierte für ihren BFA inKalifornien, und setzte dann ihre Ausbildung in Wien, in Österreich fort. Sie lebt undarbeitet in Berlin.
Fleming’s Wandbild für FELLINI ist eine Anpassung ihrer Malerei mit dem Titel Abraham(Lincoln) und Isaac (Newton). Die Arbeit wurde vollständig aus Kupferpuder und Oxidationhergestellt. Die Themen umfassen zwei Hauptinhalte, nämlich Autopoiesis und Parodie.Im Vordergrund des Stückes steht Isaac Newton in einer Pose von Albrecht Dürers Adamund Eva, Isaac spielt einen Barbier und hält einen Rasierer und einen Rasierpinsel anden sitzenden bärtigen Abraham Lincoln. Die Geschichte präsentiert ist eine Parodieund Umkehrung der Rollen aus der biblischen Geschichte von Abraham und Isaac. Indieser Szene ist es Isaac, der das Rasiermesser schwingt. An unzähligen Stellen wird derKopf von Lincoln von der US-Cent-Münze genommen. Auf autopoietische Art und Weiseerscheint sein Material tritt sowohl innerhalb als auch außerhalb der Münze - wenn dieMünze rasiert ist, kreiert das Kupfergemälde sich selbst.

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Craig Wilson

Craig Wilson erstellte für das FELLINI Wandprojekt ein futuristisches Werk einesschwimmenden Maschine-Mann, der eine Geschichte mit offenem Ende erzählt überDinge, die noch kommen. Das Bild bewegt sich in einem Rahmen perspektivisch sichnach innen bewegender, Maschinen-ähnlicher Strukturen oder Gebäuden. In der Mitte gibtes ein geisterhaftes Maschinenskelett, das ein Feuerzeug mit blauer Flamme hält. Dasblauen Gehirn der Figur wird nach oben gesaugt und sein Körper ist eine mechanisierteManifestation, dem die Haut bis auf langen vorherrschende Knochen und Bronze Lungenabgezogen wurde. Die Augen deuten auf eine Vergiftung, so wie die winzigen grüneunleserlichen Computer-Icons, die in die Luft aus seinem Mund ströhmen und den Körperohne Beine driftet nach oben, geistlich lebendig auf beunruhigend menschliche Art undWeise.


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Angelo Nuzzolo

Angelo Nuzzolo wurde in Benevento, Italien geboren und studierte Philosophie in Florenz.Seine Arbeit wird inspiriert durch Friedrich Nietzsches Vision kreisförmigen Zeit, FrankLloyd Wrights Konzept des organischen Raumes und Stanley Kubricks Ästhetik.
Für das FELLINI Wandbild benutzt er eine flüssige Airbrush-Technik, um Formen inBezug auf den Titel "Zeit und Raum" zu schaffen. Die Arbeit wird auf einen tiefschwarzenHintergrund platziert, mit einer surrealen wolkenähnlichen Struktur, die ein Auge trägtund mit Wolkenschlägen in der oberen Himmel umgeben ist. An dem Wolkenauge hängtein grünes Zifferblatt, beziehungsweise eine Uhr, und unten befindet sich ein in Lichtgetränkte Tür ins Ungewisse.


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Mark Mayer

Mark Mayer wuchs in den 80er/90er Jahren in Wien auf und beteiligte sich in jungenJahren an der Straßenkunst. Vielleicht als Folge der konservativen Umgebung, in der eraufwuchs, dem Militär beitrat und Jura studierte, Mayer konzentrieren sich letztendlichstark auf die Malerei. In seiner Arbeit kann man Einflüsse von Kubisten, Fauvisten undfrühen Abstrakten Expressionisten erkennen.

Mayers Wandgemälde fällt dem Betrachter mit seiner Flamme von kontrastreichenFarben, mutigen rohen Linien und dem geometrischen Formalismus ins Auge. DieFarbschichten durchschimmern miteinander und kleine Bilder innerhalb größererverwandeln sich in Formen von Gesichtern, Häusern und menschlichen Figuren, die invereinfachter Weise an Jean Michel Basquiat oder A.R. Penck erinnern. Die zentrale Figurin dem Wandbild steigt aus einem Dschungel-ähnliche Verstrickung heller Kabellinien,die von kontrastierenden Strommasten auf den gegenüberliegenden Seiten hängen. DieQuadrate enthalten kaum lesbare Texte, die Geschichten erzählen innerhalb und vor demHintergrund der Malerei und strukturell die Bilder zusammen zu halten scheinen.

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Duncan Passmore

Duncan Passmore ist ein schottischer Illustrator, lebt und arbeitet derzeit in Berlin alsMitglied des Gruntwork Kollektivs. Seine Arbeit spiegelt Interesse an der menschlichenPhysiognomie und viszeralen Elemente der Gesellschaft wider.Passmores Wandgemälde im Hinterhof der Fellini Gallery vermittelt Assoziationenmit Graffiti, als ob es an dem letzten U-Bahn-Wagen eines Zuges aus rechteckigenKunstwerke gebaut wurde. Das Zinnoberrot und das Sienna wurden mit schwarz-weiß
kombiniert, sie bilden Halbkreis-Formen, die mit entschlossenen Bewegung gemaltwurden, als ob einer urzeitliche erdfarbenen Hommage an das anarchische Gesicht derStraße gezahlt wird. Die Arbeit positioniert sich für den Betrachter als dargestellte Naturbestimmter Hektik und künstlerischer Bewegung.


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Dario Puggioni

Geboren in Brunei und aufgewachsen in Rom, lebt und arbeitet Dario Puggioni derzeitin Berlin. Seine Werke sind sorgfältig aufgebaut mit verschiedenen rückschrittlichenMaterialien (Emaille, Aluminium oder Papier) und bedachtsam geschichtet. Dieverschiedenen Schichten erzeugen eine Oberfläche mit Volumen und Dimension zu derHaut der porträtierten embryonalen Figuren.Puggionis Wandbild an der Fellini Gallery präsentiert zwei große schlafende Köpfe -die Frau, die sich auf dem Mann ausruht. Die Charaktere scheinen Verliebte zu sein,teilen eine unbeschreibliche Bindung, schön und dennoch zart in die Vergänglichkeitdes Augenblicks. In den Armen von Morpheus finden sie in dem Wandbild eine ewigeRuhe und Beschaulichkeit. der zerbrechliche Charakter aus den verwendeten Materialienakzentuiert weiterhin die traumhafte Stimmung des Stückes. So, wie das Collage Papiersich löst und verblasst, so schweißt die dauerhafte Gelassenheit des Paar zusammen mitdem Schwinden der Zeit.


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Charlotte Osinga

Charlotte Osinga, ist eine Künstlerin, die ihren Abschluss an der Willem de KooningAkademie in Rotterdam macht. Sie ist eine repräsentative Vertreterin für Holland, im BerlinKollectiv. Ihre Arbeit verbindet die Design-Elemente der Fotomontage, Collage, Malereiund Zeichnung.Osingas FELLINI Wandbild zeichnet sich aus durch seine Palette von rauchig dunklenFarben und reichen Texturen und erinnert an ein schönes, dunkles Gesicht der Illusion.Das starke Gefühl von Dimensionen, Galaxien und Sternen wird zum Teil durch diewinzigen weißen Flecken auf dem pechschwarzen Hintergrund induziert. Der Schwerpunktbleibt auf dem zentralen weiblichen Kopf; die obere Hälfte ihres Gesichts durch einenSchleier in einem Kaleidoskop-Muster aus mattem Glas abgedeckt, mit drei Peeringweißen Augen und leicht geöffnetem Mund. Das dritte Auge zwischen den Augenbrauenpositioniert bezieht sich häufig auf Wahrnehmungsfähigkeit in innere Welten und Räumedes höheren Bewusstseins.
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Ewen Gur

Ewen Gur wurde in Ambilly (Frankreich) geboren und wuchs in einer französisch-deutschen Familie auf. Der ehemalige Jazz und Rock-Musiker Gur arbeitet hauptsächlich
als Illustrator und beteiligt sich an Projekten, die sich beziehen auf Mode, Produktdesign,Grafikdesign oder Druckpresse.In der Wandmalerei porträtiert Ewan Gur Zeichentrickfiguren “runnin’ after the hotspot”- fordert die Inschrift unterhalb. Figuren unterschiedlichen Alters und Geschlechts, imGegensatz zum Auftreten und der Kleidung, sind alle deckungsgleich wütend auf ihreverschieden elektronischen Geräten auf der Suche nach einem Wi-Fi-Signal. Gedrücktin die Nische der Wand, werden sie von grinsenden Engel von oben beobachtet, die ihreHandys triumphierend halten, während sie vermutlich online sind. Ewen Gurs Stück glänztwie eine leichte Satire auf eine urbane Welt, allgegenwärtigen Konsum und resultierendenWidersprüchen menschlicher Technik. 

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Alessandra "Senso" Odoni

Alessandra "Senso" Odoni wurde in Bergamo, Italien geboren und studierte Malerei an derAkademie der Bildenden Künste in Mailand. Ihre künstlerischen Ausübungen vereinemverschiedene Arten von Medien, darunter Installationen, Wandbilder, digitale Fotografie,Video und Performance.Sensos Wandbild zeigt ein Auto mit drei Menschen, die glücklich eingeschlafen sind imSitz, einschließlich des Fahrers. In einer ironischen Wende leuchten die Scheinwerfer desAutos eine hellgelbe Farbe und der Betrachter fragt sich, ob das Auto in Bewegung istoder nicht. Die zentralen Sepiafarben sind von einer Hintergrund-Collage aus geklebtemzerrissenen braunen Papier, umgeben von einem starken schwarzen runden Rahmen,wobei das zentrale Bild, ein nostalgischer Oldtimer, einen Hauch von filmischer Ästhetikbesitzt. Die klaren und präzisen Linien deuten auf eine Verwandtschaft mit Manga und diefilmische Welt der Miyazakis Studio Ghibli.

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Glenn Keelan

Glenn Keelan ist ein in Dublin geborener Künstler, derzeit wohnhaft in Berlin. Seine Werkesind durch seine Intrigen mit der ewigen menschlichen Zustand der Unvollkommenheit undZerbrechlichkeit inspiriert. Er hat viele Jahre der Übung des Handwerks des Zeichnens mitBleistift gewidmet, die in seinem von der Fellini Galerie in Auftrag gegebenen Wandbildzum Vorschein kommen.Ein Aspekt, den insbesondere Keelan setzt, um an der Entstehung eines Wandbildes fürFellini zu arbeiten, ergab sich aus der einzigartigen Gelegenheit, die den Künstler in dieLage versetzte, seine Zeichnungen zum nach draußen zu übertragen und vorzustellen.So wurde es ihm möglich gemacht, das natürliche Licht, die gegebene Größe und denRaum zu nutzen. Als Bleistift-Künstler ist es Keelans größte Herausforderung geworden,wie Bleistifte auf einer unebenen Oberfläche von Ziegel zu verwenden sind um gleichzeitigdie Genauigkeiten und das Detail seiner anderen Werke beizubehalten. Die Antwort fander in der Verwendung von Polychromos-Buntstiften, und in dem Aufbringen von Wasser
auf die Wand, so dass wasserlösliche Oberfläche entsteht. Glenn nutzt die Symbolikeines Schmetterlings, um Freiheit und die Geburt der Kreativität darstellen, während dieGesichter die möglichen unterschiedlichen Facetten des Künstlers selbst andeuten.

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Stefano Bosis

Stefano Bosis wurde in Mailand geboren und eine seiner ersten Experimente mit derKunst entwickelten sich aus der Beteiligung an der Street Art Szene in Barcelona. In denfolgenden Jahren arbeitete Bosis als Schauspieler und bereiste die ganze Welt, im Jahr2002 kehrte er nach Italien zurück mit der Hoffnungen ein Feuerwehrmann zu werden.Von dort aus begann Bosis, Digitale Kommunikation zu studieren, an der Akademieder Bildenden Künste in Mailand und danach sammelte er Erfahrungen als TV- undFilmschauspieler, 3D-Künstler und Content-Manager.Bosis Wandbild für Fellini zeigt eine Reihe von Gesichtern mit unterschiedlichenAusdrücken, in Form eines Gitters, vor einem strahlend blauen Hintergrund. Das Raster-Format suggeriert eine Abflachung, eine Zusammenstellung von Gesichtsausdrücken.Jedes Quadrat stellt eine radikal andere emotionale Disposition, insgesamt wird eszu einer relativen Struktur, in der alle Ausdrücke zur gleichen Zeit stattfinden, aberunabhängig voneinander existieren.

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Oliver Roura

Oliver Roura wurde in Barcelona geboren, wo er Theater und Kunst studierte. Derzeit sindBarcelona und Berlin seine beiden wichtigen Wohnorte zum leben und arbeiten.Beim Blick auf Rouras Arbeit wird der Betrachter sofort mit seinem schweren Set in derFarbe und eine Beziehung zur Abstraktion und Minimalismus geschlagen. Roura glaubt,dass innerhalb eines jeden Individuums eine prägende Farbe, mit vielen Nuancen zukämpfend, liegt, so wie er beschreibt: "in jedem einzelnen liegt eine Farbe mit vielenNuancen. Eine Person hat nicht nur eine reine Farbe der eigenen Seele, sondernabsorbiert auch die Farben, die zu den Menschen um uns herum gehören, unsereEinflüsse." Um dieses Wandbild zu machen, verwendet Roura eine spezielle Technik mitGebläse, damit die Tropfen nach oben und seitwärts gehen.

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Video von Joan Lillo Arocas

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