21st Century Portuguese Surrealism

Okt 10, 2013  -  Dez 5, 2013



21st Century Portuguese Surrealism

In ihrer aktuellen Ausstellung präsentiert die Galerie FELLINI den Surrealismus des 21. Jahrhunderts nach der Interpretation sechs portugiesischer Künstler. Jeder der Ausstellenden nähert sich durch den eignen künstlerischen Prozess der surrealistischen Ausdrucksweise an und reflektiert die unterbewussten 
Tiefströmungen des täglichen Lebens. 

Joao Cavalhos reichhaltige Ölgemälde vermitteln einen Eindruck erstarrter Zeit und offenbaren vielmalig Momente stiller Erinnerung, mysteriöser Objekte und verlassener Subjektivität. Die detailreichen Malereien von Helio Cunha hingegen schimmern in geheimnisvollem und magnetisierendem Glanz, und ragen durch die Kraft ihrer Objekthaftigkeit hervor, als ob sie ihre Enthüllung ersehnten. Victor Lages realistische Grafitzeichnungen natürlicher, traumhafter Szenen scheinen zugleich spirituell und jenseitig, halten sich dabei jedoch an eine dokumentarische Präzision. In den komplexen Bildern Santiago Ribeiros stellt der Künstler das kollektive Unterbewusstsein von Menschenmassen dar, in denen Individuen winzige Elemente sich ständig verschiebender Universen bleiben und Städte dem Einfluss wankender Sichtweisen ausgesetzt sind. Isabel Meyrelles intime Skulpturen hauchen der Unmöglichkeit eine formbare Verspieltheit ein und lässt einfache Diskrepanzen objektiver Bedeutung schrankenlose Fantasie ermöglichen. Die schwarz-weiß Digitalmanipulationen von Paula Rosa betrachten den dekonstuierten menschlichen Körper und designieren ihn zur Unterkunft industrieller Strukturen, die in einen Himmel unendlichen Smogs eingebettet sind. 

“21st Century Portuguese Surrealism” ist eine Gruppenausstellung, die von den daran mitwirkenden Künstlern Santiago Ribeiro und Victor Lages initiiert wurde. Sie ist eine Folgeausstellung der ursprünglichen Darbietung „International Surrealism Now“, die 2010 im portugiesischen Coimbra stattfand. Darauf folgend wurde die Ausstellung in Conímbriga, Setúbal und Lisbon, sowie in Madrid und Paris gezeigt.

21st Century Portuguese Surrealism

Okt 10, 2013  -  Dez 5, 2013

21st Century Portuguese Surrealism

In ihrer aktuellen Ausstellung präsentiert die Galerie FELLINI den Surrealismus des 21. Jahrhunderts nach der Interpretation sechs portugiesischer Künstler. Jeder der Ausstellenden nähert sich durch den eignen künstlerischen Prozess der surrealistischen Ausdrucksweise an und reflektiert die unterbewussten 
Tiefströmungen des täglichen Lebens. 

Joao Cavalhos reichhaltige Ölgemälde vermitteln einen Eindruck erstarrter Zeit und offenbaren vielmalig Momente stiller Erinnerung, mysteriöser Objekte und verlassener Subjektivität. Die detailreichen Malereien von Helio Cunha hingegen schimmern in geheimnisvollem und magnetisierendem Glanz, und ragen durch die Kraft ihrer Objekthaftigkeit hervor, als ob sie ihre Enthüllung ersehnten. Victor Lages realistische Grafitzeichnungen natürlicher, traumhafter Szenen scheinen zugleich spirituell und jenseitig, halten sich dabei jedoch an eine dokumentarische Präzision. In den komplexen Bildern Santiago Ribeiros stellt der Künstler das kollektive Unterbewusstsein von Menschenmassen dar, in denen Individuen winzige Elemente sich ständig verschiebender Universen bleiben und Städte dem Einfluss wankender Sichtweisen ausgesetzt sind. Isabel Meyrelles intime Skulpturen hauchen der Unmöglichkeit eine formbare Verspieltheit ein und lässt einfache Diskrepanzen objektiver Bedeutung schrankenlose Fantasie ermöglichen. Die schwarz-weiß Digitalmanipulationen von Paula Rosa betrachten den dekonstuierten menschlichen Körper und designieren ihn zur Unterkunft industrieller Strukturen, die in einen Himmel unendlichen Smogs eingebettet sind. 

“21st Century Portuguese Surrealism” ist eine Gruppenausstellung, die von den daran mitwirkenden Künstlern Santiago Ribeiro und Victor Lages initiiert wurde. Sie ist eine Folgeausstellung der ursprünglichen Darbietung „International Surrealism Now“, die 2010 im portugiesischen Coimbra stattfand. Darauf folgend wurde die Ausstellung in Conímbriga, Setúbal und Lisbon, sowie in Madrid und Paris gezeigt.